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Der junge, aber desillusionierte und nebenher feuerschluckende Sänger einer West-Berliner New-Wave-Band lässt sich von einem alternden Gangster dazu überreden, bei einer Entführung mitzumachen. Natürlich entwickelt sich die Sache anders als geplant.

Coole Szenen, coole Gesten, coole Sprüche: Der Schweizer Dieter Meier, der vor allem als Konzeptkünstler und Musiker des Duos Yello berühmt wurde, inszeniert in seinem ersten Spielfilm das West-Berlin der frühen Achtziger als Zentrum der Coolness. Dementsprechend besteht kein Zweifel daran, dass die – etwas dünne – Handlung in der Halbstadt angesiedelt ist, für deren tatsächliche Gegebenheiten interessiert sich Meier jedoch wenig, der Schauplatz bleibt Kulisse. Allerdings inszenierte der Filmemacher beispielsweise eine Verfolgungsjagd mit U- und S-Bahn oder drehte mit Gerard Vandenberg, einem der stilbildenden Kameramänner des Jungen Deutschen Films der Sixties, an Orten, die bald auch in anderen Filmen auftauchen sollten, etwa dem Taut-Haus am Oranienplatz. Bereits entdeckt war hingegen der Hauptdarsteller Richy Müller: Er war kurz zuvor durch die dreiteilige Adaption von Leonie Ossowskis Die große Flatter zum Jungstar geworden. (gym)

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