Rückblick: Die Ausstellungseröffnung „Umstrittene Verwandtschaft. Koloniale und nationalsozialistische Gewalt“
20. Oktober 2026
RedaktionUmstrittene Verwandtschaft
20. Oktober 2026 66 Min.
Einen Tag nach der Eröffnung der Ausstellung „Umstrittene Verwandtschaft. Koloniale und nationalsozialistische Gewalt“ startete am Freitag, 16. Oktober 2026 mit einer Matinee auch das wissenschaftliche Begleitprogramm.
Das Podiumsgespräch „Anstöße. Über koloniale und nationalsozialistische Gewalt“ bot einen inhaltlichen Einstieg in das Thema der Ausstellung:
Seit fast 100 Jahren wird über Parallelen und Unterschiede zwischen kolonialer und nationalsozialistischer Gewalt diskutiert. Julia Voss, Wissenschaftshistorikerin und Mitarbeiterin am DHM, nahm den historischen Hintergrund dieser oft politisch geführten Debatten in den Blick und sprach mit Edward Kissi, Professor für Afrikastudien an der University of South Florida, und Mary Fulbrook, Professorin für deutsche Geschichte am University College London über Ähnlichkeiten und Kontinuitäten, Brüche und Grenzen sowie über die empirische Grundlage solcher Vergleiche.
Das Gespräch fand auf Englisch mit deutscher Simultanübersetzung statt.

Julia Voss, Edward Kissi und Mary Fulbrook (v. l. n. r.) während des Auftakts des Begleitprogramms zur Ausstellung „Umstrittene Verwandtschaft. Koloniale und nationalsozialistische Gewalt“ am 16.10.2026 © DHM, Yu Minobe

Das Gespräch wurde moderiert von Julia Voss © DHM, Yu Minobe

Impressionen der Matinee „Anstöße. Über koloniale und nationalsozialistische Gewalt“ am 16.10.2026 © DHM, Yu Minobe

Edward Kissi und Mary Fulbrook im Gespräch © DHM, Yu Minobe

Mary Fulbrook während der Matinee „Anstöße. Über koloniale und nationalsozialistische Gewalt“ © DHM, Yu Minobe

Edward Kissi während der Matinee „Anstöße. Über koloniale und nationalsozialistische Gewalt“ © DHM, Yu Minobe