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Umstrittene Verwandtschaft

Koloniale und nationalsozialistische Gewalt

Pei-Bau, Untergeschoss

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Was verbindet koloniale und nationalsozialistische Gewalt? Worin unterscheiden sie sich? Und warum ist die mögliche Verwandtschaft beider Gewaltregime bis heute umstritten? Seit den 1930er Jahren wurden diese Fragen immer wieder gestellt: von antikolonialen Denkern, Publizisten, Politikerinnen, Historikern und Überlebenden des Holocaust. Die Ausstellung „Umstrittene Verwandtschaft. Koloniale und nationalsozialistische Gewalt“ widmet sich somit einer Gegenüberstellung, die eine beinahe hundertjährige Geschichte hat und weit über die Geschichtswissenschaft hinausgeht. Als weltweit erste Ausstellung zu diesem Thema führt sie die Debatte um Ähnlichkeiten, Unterschiede und Gleichsetzung auf ihre historischen Ursprünge zurück. Damit möchte das DHM zu einer differenzierten Auseinandersetzung beitragen und es dem Publikum ermöglichen, die Vergleiche auf Basis historischer Fakten selbst zu beurteilen.

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Bild: Rodung durch Grasbrand am Tendaguru in Deutsch-Ostafrika während einer deutschen Forschungsexpedition, 1909–1913, Fotograf: Edwin Hennig oder Werner Janensch, Berlin, Archiv Museum für Naturkunde, K 002, 414.