Zeughaus-Gespräche

Geschichte fasziniert, Geschichte verpflichtet,
Geschichte vernetzt, Geschichte schafft Freunde!

Geschichte begreifbar zu machen und einen Ort des Austauschs über Vergangenheit und Zeitgeschehen zu bieten – das sind zwei zentrale Aufgaben des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Der Museumsverein unterstützt das Museum bei diesem wichtigen Auftrag. Deshalb veranstalten wir die Zeughaus-Gespräche zu aktuellen Themen der Geschichte und Gegenwart.

Europa wohin? Zwischen Nationalismus, Trump und China

Montag, 19. November 2018 um 18 Uhr im Zeughaushof

Eine zerstrittene  EU in der Flüchtlingsfrage, Nationalisten auf dem Vormarsch, der bevorstehende Brexit, ein drohender Handelskrieg mit den USA, ein schwieriges Verhältnis zu Putins Russland , die Weltmacht China als Partner oder Bedrohung. Ist Europa führungslos? Wohin steuert Europa?

Im Gespräch:

Prof. Dr. Ursula Münch

Politische Akademie Tutzing

Rolf Dieter Krause

ARD-Studioleiter Brüssel a.D.

Dr. Rüdiger Lentz

Leiter des Aspen Institute in Berlin

Gesprächsleitung:

Ulrich Deppendorf

Vorsitzender des Museumsvereins

 

ANSCHLIESSEND EMPFANG

Der Zugang zum Zeughaushof erfolgt über den Haupteingang des Zeughauses.

Um Anmeldung wird gebeten unter:
https://events.dhm.de/ oder 030 20 30 4-710


Durch die Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich mit einer möglichen Veröffentlichung von Bildmaterial einverstanden.

Der Ankläger und der Anwalt - RAF-Rechtsgeschichte im Dialog

Montag, 10. September 2018 um 19 Uhr im Schlüterhof

Im Gespräch:

Klaus Pflieger

Württembergischer Generalstaatsanwalt a.D. und langjähriges Mitglied des Bundesstaatsanwaltschaft

Hans-Christian Ströbele

Rechtsanwalt und langjähriger Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen

Gesprächsleitung

Stephan Detjen

Leiter des Deutschlandfunk-Hauptstadtstudio

Als sich die Inhaftierten der „Roten-Armee-Fraktion“ (RAF) in den 70er-Jahren für ihre terroristischen Taten verantworten mussten, standen sich vor Gericht gegenüber: Klaus Pflieger für die Bundesanwaltschaft und Hans-Christian Ströbele als einer der Verteidiger der „Leute aus der RAF“, wie er es später formulierte. Beide werden zum ersten Mal seit damals in der Öffentlichkeit miteinander über die Zeit des Terrors und ihre Rolle während der Prozesse sprechen.

ANSCHLIESSEND EMPFANG

Der Zugang zum Schlüterhof erfolgt über den Haupteingang des Zeughauses.

Um Anmeldung wird gebeten unter:
museumsverein@dhm.de oder 030 20 30 4-710


Durch die Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich mit einer möglichen Veröffentlichung von Bildmaterial einverstanden.

Ein Zeughaus-Gespräch in Kooperation mit Deutschlandfunk.

 

Deutschlandfunk überträgt das Gespräch live, von 19.15 - 20.00 Uhr in der Sendung
„Zur Diskussion“. Danach ist es auf deutschlandfunk.de/zurdiskussion und
in der Dlf Audiothek zum Nachhören verfügbar.

Europa am Scheideweg - Steht Europa vor der Spaltung?

Im Gespräch: Sigmar Gabriel, Außenminister a.D., Stephan-Andreas Casdorff, Chefredakteur des Tagesspiegels und Ulrich Deppendorf

DI 10. Juli 18:00 Uhr

Was wird aus Europa? US-Strafzölle gegen Deutschland und die EU, Aufkündigung des Iran-Abkommen, Austritt aus dem Pariser Klimaschutzabkommen - ein unberechenbarer US-Präsident Trump fordert Europa heraus, das transatlantische Verhältnis steht vor seiner größten Bewährungsprobe. Auf der anderen Seite das schwierige Verhältnis zu Russland und Präsident Putin und die neue Weltmacht China. Dagegen Europa, die EU, Brexit-geschwächt, in der Bewältigung der Flüchtlingskrise gespalten, bedroht von zunehmendem Nationalismus und neuen Finanzkrisen - Europa steht am Scheideweg.

Darüber spricht im Zeughaus-Gespräch Ulrich Deppendorf mit dem ehemaligen Außenminister und SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel und dem Chefredakteur des Tagesspiegels Stephan-Andreas  Casdorff.

Anschließend Empfang.

Der Zugang zum Schlüterhof erfolgt über den Haupteingang des Zeughauses. Bitte geben Sie Ihre Garderobe, sollten Sie vorab die Ausstellungen besuchen, an der Garderobe im Zeughaus ab.

Um Anmeldung wird gebeten bis 6. Juli 2018 unter museumsverein@dhm.de oder 030 20 30 4-710.

"Regentinnen hören auf, Frauen zu sein, sobald sie den Thron besteigen" - Kaiserin Maria Theresia und die Geschlechterordnung des 18. Jahrhunderts

Droysen-Lecture. Ein Vortrag der Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger

Montag, 09. Mai 2018, 18:00 Uhr (s.t.)

Das nächste Schlüterhof-Gespräch richtet der Museumsverein gemeinsam mit dem Förderverein des Instituts für Geschichtswissenschaft der Humboldt-Universität aus. Deshalb trägt die Veranstaltung den Reihentitel „Droysen-Lecture“. Sie erinnert an den Historiker und Berliner Geschichtsprofessor Johann-Gustav Droysen (1808-1884). Droysen war 1848-1850 Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung und gehörte dem Verfassungsausschuss an.
Dieses Jahr wird die Droysen-Lecture von der Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger gehalten, die zwischenzeitlich auch dem Wissenschaftlichen Beirat des DHM angehörte. Sie ist seit 1997 Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit am Historischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Ihre Forschungen zu Ritualen, symbolischer Kommunikation und Zeremoniell haben ein Forschungsfeld begründet und erschlossen, das unseren Blick auf Aspekte der Herrschaftskonstitution und -ausübung in der Vormoderne verändert hat. Das spannende Thema dieses Vortrages widmet sich der Geschlechterordnung des 18. Jahrhunderts.

Ort: Zeughauskino. Einlass ab 17:30 Uhr. Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 18 Uhr. Anschließend Empfang.