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Mit dem Museumsverein auf Reisen

Geschichte im europäischen Kontext

Jedes Jahr lädt der Museumsverein seine Mitglieder zu einer viertägigen Studienreise ein. Unser Ziel ist, über eine nationale Geschichtsschreibung hinauszublicken, Geschichte im europäischen (internationalen) Kontext zu betrachten und historische Orte zu erkunden. 2018 haben wir zum Beispiel das Beaumont-Hamel-Newfoundland-Memorial in Frankreich besucht. Auf diesem Schlachtfeld des Ersten Weltkrieges ist 1916 der Großteil des Ersten Neufundländischen Battalions gefallen. Die Überreste der Schützengräben lassen sich über 100 Jahre später immer noch erkennen.

„Sorgfältig ausgewählte Orte der Geschichte – gerne auch jenseits der Touristenattraktionen –, erfahrene Referent*innen und auch der Abstand vom Alltag machen unsere Reisen zu etwas ganz Besonderem“, erklärt Geschäftsstellenleiterin Maríon Bayer. „Wenn wir dann noch Menschen vor Ort begegnen“, ergänzt sie, „werden andere Blickwinkel und neue Einsichten möglich.“ Doch das seien nicht die einzigen Gründe, warum unsere Reisen immer in kürzester Zeit ausgebucht sind, meint der stellvertretende Vorsitzende Hubert Piel. „Das schöne ist doch auch, dass wir spätestens beim Abendessen in netter Runde über die vielen Eindrücke sprechen können."

Unsere nächste Reise

Unsere nächsten Reisen

München und das Blaue Land – Auf den Spuren von Gabriele Münter und Wassily Kandinsky

15.–18. September 2021

Wir bleiben im Lande, denn es gibt hier viel zu entdecken. Unsere Vereinsreise führt uns in diesem Jahr nach München und ins Blaue Land, wo wir uns auf die Spuren des Blauen Reiters begeben wollen. Ausgangspunkt unserer Spurensuche ist die Ausstellung „Unter freiem Himmel. Unterwegs mit Wassily Kandinsky und Gabriele Münter“ im Lenbachhaus in München.

Weitere Informationen

Krakau – Eine Reise in die deutsch-polnische Geschichte

VERSCHOBEN AUF 2022!

Im September 2021 laden wir Sie ein, mit uns Krakau und Umgebung zu besuchen. Viele der Spuren, die Deutsche dort hinterlassen haben, sind immer noch sehr deutlich: Sei es der berühmte Hochaltar von Veit Stoß, den die mächtigen deutschen Patrizier, Kaufleute und Handwerker, die im Spätmittelalter in Krakau lebten, für die Marienkirche stifteten. Oder das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, in dem während des Zweiten Weltkrieges über 1 Millionen Menschen ermordet wurden. Unsere Reise führt uns zu Erinnerungsorten der deutsch-polnischen Geschichte mit ihren positiven wie negativen Seiten. Wir erhalten einen Eindruck von Land und Leuten und lernen Krakau wie Oberschlesien kennen.

Unsere viertägige Reise beginnt am 22.09.2021. Wir fliegen mit Lufthansa ab Berlin über Frankfurt nach Krakau. Dort landen wir um die Mittagszeit und starten unsere Auseinandersetzung mit der deutsch-polnischen Geschichte mit einer Erkundung der Stadt. Entdecken Sie mit uns den Wawelberg – über 500 Jahre residierten dort die polnischen Könige – und spazieren Sie mit uns durch die wunderschöne Altstadt Krakaus, die schon seit 1978 zum Weltkulturerbe gehört.

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