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Führung im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst

21. Oktober 2017, 15:30 Uhr

Das Deutsch-Russische Museum in Karlshorst

Mit dem Akt der bedingungslosen Kapitulation in diesem Haus endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Von 1945 bis 1949 diente das ehemalige Offizierskasino der Wehrmachtspionierschule als Sitz der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland. Nach unterschiedlicher Nutzung durch die sowjetische Militärmacht wurde 1967 in dem Gebäude das sowjetische Kapitulationsmuseum eröffnet, das bis 1994 bestand.

Nach den deutsch-sowjetischen Vereinbarungen über den Abzug der sowjetischen Streitkräfte aus Deutschland einigten sich beide Seiten bereits 1990, an diesem Ort gemeinsam an das historische Ereignis zu erinnern, mit dem der Zweite Weltkrieg und die nationalsozialistische Herrschaft beendet wurden. Die schmerzhafte Bedeutung dieses Krieges für beide Länder führte zu der bisher einmaligen Gründung eines Museums, in dem die ehemaligen Kriegsgegner gemeinsam an diesen Krieg erinnern. Träger des Museums ist ein von beiden Partnern getragener Verein.

Die Ausstellungsstücke des ehemaligen Kapitulationsmuseums bildeten die Basis für die neue Ausstellung, Museen beider Länder und Privatpersonen fügten zahlreiches Material hinzu. Ergänzend zu der Präsentation historischer Originalstücke vermittelt eine Dokumentation mit Text- und Bildmaterial wesentliche Informationen. Dazu kommen filmische und akustische Dokumente.

 

 

Teilnahme nur nach Anmeldung in der Geschäftsstelle.
mit Selbstbeteiligung

Sonderführung

Führung durch die Sonderausstellung "1917. Revolution. Russland und Europa"

11. November 2017, 16:30 Uhr

 

 

Die revolutionären Ereignisse 1917 und der Bürgerkrieg in Russland führten zu einem grundlegenden Systemwechsel im 20. Jahrhundert. Mentalitäts- und kulturgeschichtlich bewirkte die Revolution zunächst einen Aufbruch in allen Bereichen der Gesellschaft: Sie führte zu neuen Formen in Wirtschaft, Bildung und Kultur, förderte nationale, politische und soziale Befreiungsbewegungen, inspirierte Künstler und Kulturschaffende. Von Anfang an gehörten zum Aufbau der neuen Gesellschaft aber auch Terror, Gewalt und Repression. Die Ausstellung thematisiert die Umwälzungen und Ereignisse in Russland und der frühen Sowjetunion ebenso wie Reaktionen und Gegenreaktionen auf den politischen und gesellschaftlichen Umsturz in ausgewählten europäischen Staaten. Der Faszination und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft stand hierbei die Angst vor gewalttätiger Radikalisierung und kommunistischen Umsturzversuchen gegenüber.

 

Die Russische Revolution war ein Schlüsselereignis für das Verständnis des 20. Jahrhunderts und ein Wegbereiter für die Polarisierung der Welt in zwei Lager. Daran zu erinnern, ist für das Verständnis der deutschen und europäischen Geschichte von herausragender Bedeutung.

 

 

Das Ausstellungsprojekt ist eine Kooperation des Deutschen Historischen Museums mit dem Schweizerischen Nationalmuseum.

 

 

 

 

 

Teilnahme nur nach Anmeldung in der Geschäftsstelle.

Schlüterhofgespräch

Deutschland und Russland - Was läuft schief?

4. Dezember 2017, 18:00 Uhr

 

 

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Sonderführung

Führung durch die Sonderausstellung "1917. Revolution. Russland und Europa"

13. Januar 2018, 16:15 Uhr

 

 

Die revolutionären Ereignisse 1917 und der Bürgerkrieg in Russland führten zu einem grundlegenden Systemwechsel im 20. Jahrhundert. Mentalitäts- und kulturgeschichtlich bewirkte die Revolution zunächst einen Aufbruch in allen Bereichen der Gesellschaft: Sie führte zu neuen Formen in Wirtschaft, Bildung und Kultur, förderte nationale, politische und soziale Befreiungsbewegungen, inspirierte Künstler und Kulturschaffende. Von Anfang an gehörten zum Aufbau der neuen Gesellschaft aber auch Terror, Gewalt und Repression. Die Ausstellung thematisiert die Umwälzungen und Ereignisse in Russland und der frühen Sowjetunion ebenso wie Reaktionen und Gegenreaktionen auf den politischen und gesellschaftlichen Umsturz in ausgewählten europäischen Staaten. Der Faszination und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft stand hierbei die Angst vor gewalttätiger Radikalisierung und kommunistischen Umsturzversuchen gegenüber.

 

Die Russische Revolution war ein Schlüsselereignis für das Verständnis des 20. Jahrhunderts und ein Wegbereiter für die Polarisierung der Welt in zwei Lager. Daran zu erinnern, ist für das Verständnis der deutschen und europäischen Geschichte von herausragender Bedeutung.

 

 

Das Ausstellungsprojekt ist eine Kooperation des Deutschen Historischen Museums mit dem Schweizerischen Nationalmuseum.

 

 

 

 

 

Teilnahme nur nach Anmeldung in der Geschäftsstelle.

Sonderführung

Führung durch die Sonderausstellung "Gier nach neuen Bildern: Flugblatt, Bilderbogen, Comicstrip"

10. Februar 2018, 16:30 Uhr

 

 

Gier nach Bildern

Die Ausstellung zur Geschichte populärer graphischer Nachrichtenmedien präsentiert drei Geschäftsmodelle der Flugblatt- und Bilderbogenproduktion, die sich vom 16. bis ins frühe 20. Jahrhundert kaum verändert haben. Die Neugier auf Sensationen, aktuelle politische Satire oder informative und humorvolle Reportagen war zu allen Zeiten groß. Aus heutiger Sicht ergeben sich erstaunliche Parallelen zum gegenwärtigen Boulevardjournalismus, zum momentanen medialen Bilderkampf der Ideologien und zum anspruchsvoll-unterhaltsamen Feuilleton.

Das Angebot an sensationellen Neuigkeiten – etwa Naturkatastrophen und menschliche Schicksalsschlägen oder Mord und Totschlag in Krieg und Revolution – gilt dem breiten Publikum. Die Produktionskosten für die plakativen Bildnachrichten wurden von den Verlegern möglichst niedrig gehalten. Die Kolorierung der Holzschnitte und Lithographien mittels Schablonen übernahmen Kinder in Heimarbeit.

Die Flugblätter und Bilderbogen mit politischer Satire, zum Beispiel im Kampf um den "rechten" Glauben oder gegen Zensur und Unterdrückung, stammen dagegen häufig von namhaften Künstlern. Zahlreiche Beispiele, unter anderen von Lucas Cranach dem Älteren, Kasimir Malewitsch und Pablo Picasso, werden in der Ausstellung zu sehen sein.

Aus dem großen DHM-Sammlungsbestand an illustrierten Flugblättern, Bilderbogen, Titelkarikaturen und Comicstrips wird eine Auswahl von etwa 180 Originalen in der Ausstellung zu sehen sein, ergänzt durch komplette Bilderfolgen in Medienstationen. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog.

 

Teilnahme nur nach Anmeldung in der Geschäftsstelle.