„Man konnte plötzlich nur noch unter Lebensgefahr dieses Land verlassen“ – Renate Werwigk-Schneider erinnert sich an den Bau der Berliner Mauer
12. August 2026
7 Min.Objekte. Geschichte. Geschichten.
7. September 2026 92 Min.
Ein vielsagendes Geschenk: Anlässlich seiner Gründung 1987 übergaben Bundesregierung und Bundeskanzler dem Deutschen Historischen Museum Heinrich Hoffmann von Fallerslebens Text- und Notenblatt aus dem Jahr 1841. Wofür standen Musik und Strophen des Lieds in seiner Entstehungszeit, in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus und im geteilten Deutschland – und welches Fundament bildete es für die Sammlung des neu gegründeten Museums?
Die Veranstaltungsreihe „Objekt im Blick“ zur Ausstellung „Objekte. Geschichte. Geschichten. Blick in die Sammlung“ rückt insgesamt vier Objekte in den Fokus und folgt ihren Spuren. In der dritten Veranstaltung am 2. September 2026 kamen Daniel Morat, Kurator des Bereichs 19. Jahrhundert der neuen Ständigen Ausstellung, Pamela M. Potter, Professorin für Deutsch und Musik an der University of Wisconsin-Madison, und Yvonne Wasserloos, Professorin für Musikwissenschaft an der Universität Mozarteum Salzburg, zu Wort. Moderiert wurde das Gespräch von Julia Voss, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Präsidium am DHM.

Textblatt „Das Lied der Deutschen" von Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 1841 © DHM Inv.-Nr. 1987/281.1-2

Porträt des August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, um 1850 © DHM Inv.-Nr. Gr 93/78.50

Postkarte, 1916 © DHM Inv.-Nr. PK 2008/383

Daniel Morat, Pamela M. Potter und Yvonne Wasserloos (v. l. n. r.) während der Veranstaltung „Objekt im Blick: Das ‚Lied der Deutschen‘“ am 2. September 2026, Foto © DHM, Jenny Jakubik

Daniel Morat, Pamela M. Potter, Yvonne Wasserloos und Julia Voss (v. l. n. r.), Foto © DHM, Jenny Jakubik