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Berlin.Dokument – unter diesem Titel präsentiert das Zeughauskino in chronologischer Folge monatlich ein Programm mit dokumentarischen Aufnahmen von Berlin. Die Programme erzählen mosaikartig eine Geschichte Berlins, wie sie in oft unbekannten, an den Rändern der kommerziellen Filmindustrie entstandenen Aufnahmen überliefert ist.

Im April und Mai laufen Filme der 1944 in Iran geborenen Regisseurin Mehrangis Montazami-Dabui. Ihre Reportagen aus West-Berlin klagen die Benachteiligung ausländischer Kinder und Jugendlicher und die schwierige Lage von Frauen aus dem Iran und der Türkei an. Im Mai stellen Filmstudent*innen die Leonhardtstraße in Charlottenburg und die Rockgruppe Lok Kreuzberg vor. Der Juni steht im Zeichen des Verkehrs: In Ost-Berlin fährt der letzte O-Bus von Lichtenberg nach Dimitroffstraße, im Westen wird die U-Bahn ausgebaut. Die Züge der S-Bahn dagegen fahren weitgehend leer durch den Westteil der Stadt.

Berlin.Dokument entsteht in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv-Filmarchiv und dem Landesarchiv Berlin. Kurator der Programme ist Jeanpaul Goergen.

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