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Die Themenführung widmet sich der Frage, wie sich Frauen als Philosophinnen, Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen oder Aktivistinnen mit Natur auseinandergesetzt und das Naturverständnis in unterschiedlichen Kontexten geprägt haben. Hildegard von Bingens Konzept der Grünkraft und die Zeichnungen Maria Sibylla Merians verdeutlichen als prominente Beispiele, wie die weibliche Auseinandersetzung mit dem Topos Natur gesellschaftliche wie kulturelle Diskurse und wissenschaftliche Entwicklungen bestimmt hat. Anhand von Miniaturen aus dem Scivias-Kodex, Lina Morgensterns Engagement für den Kindergarten, einem Gemälde der Künstlerin Lotte Laserstein oder filmischen Dokumenten der frühen Anti-Atomkraft-Bewegung kann die Beschäftigung mit Natur und ihre Wechselwirkung mit Gesellschaft nachvollzogen werden. Außerdem wird die Frage aufgeworfen, ob es einen Zusammenhang zwischen einem Verständnis von Natur und Geschlechterrollenbildern gibt.

Dauer: 75 Minuten

Sprachen: Deutsch, weitere Sprachen auf Anfrage

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