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Am 10. April 2019 findet erstmals der Tag der Provenienzforschung statt. Mehr als 
70 Kulturinstitutionen in Deutschland, Großbritannien, Österreich, den Nieder-
landen und der Schweiz nehmen daran teil und geben im Rahmen von Führungen, 
Präsentationen, Ausstellungen oder anderweitigen Aktionen einen aktuellen 
Einblick in wesentliche Fragen und Ergebnisse der Erforschung der Herkunft ihrer 
Sammlungen und Objekte. 


Im Deutschen Historischen Museum gehen Dr. Heike Krokowski und Dr. Brigitte 
Reineke auf einer Führung um 16 Uhr den verschlungenen Wegen von Gemälden 
nach: Anhand ausgewählter Beispiele in der Dauerausstellung „Deutsche 
Geschichte vom Mittelalter bis zum Mauerfall“ zeigen die beiden Provenienz-
forscherinnnen, wie sich deren Spuren sowohl in die Zeit des Nationalsozialismus 
als auch in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg zurückverfolgen lassen.  
Der Eintritt zur Führung ist frei. 


Der Tag der Provenienzforschung wird künftig einmal jährlich am zweiten 
Mittwoch im April stattfinden. Er soll auf die gesellschaftliche und 
wissenschaftliche Relevanz der komplexen Arbeit der international vernetzten 
Provenienzforscherinnen und -forscher aufmerksam machen, die vielfältigen 
Fragestellungen und Methoden dieses Forschungsbereichs erklären bzw. 
vermitteln und sich den interessierten Fragen eines möglichst breiten Publikums 
stellen. Koordiniert wird der Aktionstag durch den Arbeitskreis Provenienzforschung e.V.