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Von April bis September 2019 steht das Programm des Deutschen Historischen 
Museums ganz im Zeichen der Demokratie: In der aktuellen Umbruchsituation 
zwischen dem weltweiten Aufstieg antidemokratischer Strömungen, einem 
drohenden Brexit und der Europa-Wahl blickt das Museum ab dem 4. April mit der 
Ausstellung „Weimar: Vom Wesen und Wert der Demokratie“ (4.4.-22.9.19), 
einem partizipativen „Demokratie-Labor“ (4.4.-4.8.19) und einem profilierten 
Begleitprogramm auf die Herausforderungen der Demokratie in Vergangenheit 
und Gegenwart und erinnert hundert Jahre nach ihrer Gründung an die histo-
rischen Errungenschaften der ersten deutschen Republik.  
Zum Auftakt lädt das Deutsche Historische Museum an zwei Aktionstagen am  
12. und 13. April 2019 zum Diskutieren und Mitmachen ein: Bei freiem Eintritt 
begrüßt das Museum seine Gäste am Freitag von 10 Uhr bis 23 Uhr und am 
Samstag von 10 bis 18 Uhr zu Diskussionen, Filmen, Theater, Musik und 
Mitmach-Stationen. Deutsch- und fremdsprachige sowie barrierefreie Führungen 
durch die neue Wechselausstellung „Weimar: Vom Wesen und Wert der 
Demokratie“ und das begleitende „Demokratie-Labor“ eröffnen unerwartete 
Perspektiven auf die demokratischen Grundprinzipien. In der Dauerausstellung 
„Deutsche Geschichte vom Mittelalter bis zum Mauerfall“ haben die Besuche-
rinnen und Besucher Gelegenheit, sich überblicksartig über die historischen 
Zusammenhänge von der Revolution 1918 bis zur Gründung der ersten deutschen 
Republik zu informieren und in Kurzführungen mehr über die Vorformen moderner 
Demokratie zu erfahren. 
Am Freitag um 18.30 Uhr sind Forscherinnen und Forscher des Wissenschafts-
zentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) mit der Veranstaltungsreihe 
„Achtung: Demokratie“ zu Gast im DHM und diskutieren gemeinsam mit dem
Publikum über das Thema Demokratie. DJ Pawas von Flux FM lässt den 
Freitagabend bis 23 Uhr mit Musik ausklingen. Am Samstag um 14 Uhr 
präsentieren Theater X, Club al Hakawati und das ZK/U die Theaterperformance 
„Heimat Deine Schnauze!“ im Demokratie-Labor. Um 16 Uhr spricht Frank 
Werner, Chefredakteur von ZEIT Geschichte, im Rahmen der Podiumsdiskussion 
„Von Postdemokratie bis #unteilbar“ mit dem Politikwissenschaftler Colin 
Crouch und der Autorin und Menschenrechtsaktivistin Priya Basil über die 
Herausforderungen der Demokratie heute. Das Zeughauskino zeigt im Rahmen 
der Retrospektive „Umkämpfter Ort: Das Kino in der Weimarer Republik“ den 
US-amerikanischen Kriegsfilmklassiker „Im Westen nichts Neues“ und den 
proletarischen Film „Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?“.

Datum: Freitag, 12. April 2019 und Samstag, 13. April 2019 
Zeit: Fr: 10-23 Uhr | Sa: 10-18 Uhr 
Eintritt: frei  
Programm: www.dhm.de/demokratie/aktionstage