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Die drohende Deportation vor Augen hatte Felix Nussbaum (1904 in Osnabrück – 
1944 in Auschwitz) bereits 1942 einem befreundeten Zahnarzt über 100 Werke 
anvertraut. Wenigstens seine Bilder sollten den Nationalsozialismus überdauern, 
so wünschte es sich der jüdische Künstler. Das 1933 in Rom gefertigte Gemälde 
„Zerstörung 2“ lässt die Angst des Malers vor der Vernichtung seiner Werke 
besonders deutlich werden. Der Museumsverein und das Deutsche Historische 
Museum konnten es Ende 2018 dank der großzügigen Unterstützung zahlreicher 
Spenderinnen und Spender erwerben.  
Anlässlich dieses bedeutenden Neuerwerbs lädt der Museumsverein des 
Deutschen Historischen Museums am Mittwoch, dem 15. Mai 2019 um 18 Uhr  
zu einer Präsentation des Gemäldes ein.  

Zu Gast: Christian Wulff, Bundespräsident a. D., mit einer Rede zu Felix 
Nussbaum und der Bedeutung der Erinnerungskultur in Deutschland. Christian

Museumsverein des DHM e.V. 
Unter den Linden 2 
10117 Berlin

T +49 30 20304-710 
F +49 30 20304-711 
Museumsverein@dhm.de

www.dhm.de

Vorsitzender des Vorstands 
Ulrich Deppendorf

Ehrenvorsitzender  
Prof. Dr. h.c. Dieter Stolte

Ansprechpartnerin: 
Maríon Bayer

Wulff ist Mitglied der Felix Nussbaum Foundation, Osnabrück, und Träger des Leo-
Baeck-Preises des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er hielt als erster 
Bundespräsident eine Rede im Konzentrationslager Auschwitz.

Veranstaltungsort: Zeughaushof des Deutschen Historischen Museums  
Unter den Linden 2, 10117 Berlin (Zugang über den Haupteingang des 
Zeughauses)

Ablauf:

Begrüßung 
Ulrich Deppendorf, Vorsitzender des Museumsvereins

Grußwort 
Raphael Gross, Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum

Rede 
Bundespräsident a.D. Christian Wulff, Mitglied im Beirat der Felix Nussbaum 
Foundation

Zum Gemälde 
Fritz Backhaus, Abteilungsdirektor Sammlungen des Deutschen Historischen 
Museums

Ansprechpartnerin und Anmeldung zur Veranstaltung:  
Maríon Bayer 
Leiterin der Geschäftsstelle des Museumsvereins 
museumsverein@dhm.de oder 030 20 30 4-710 (Mo – Do 10 – 14 Uhr)  

Presseakkreditierung:  
Daniela Lange 
presse@dhm.de oder 030 20 30 4 410