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Gastredner: Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Professor für Osteuropäische Geschichte an der LMU und Ko-Vorsitzender der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission (München)

Der russisch-ukrainische Krieg verändert unser Bild von Osteuropa: Träume von einer deutsch-russischen Modernisierungspartnerschaft haben sich endgültig zerschlagen, für die Ukraine eröffnet sich der vor kurzem noch für unmöglich gehaltene Status eines Beitrittskandidaten der Europäischen Union. Zugleich erschüttert der Krieg mit seiner extremen, auch auf zivile Ziele gerichteten Grausamkeit die europäische und globale Öffentlichkeit. Die Nachkriegszeit ist von einer Kriegszeit abgewechselt worden. Was bedeutet der Krieg für unser Wissen vom östlichen Europa? Wie verändert sich die Sichtweise der Wissenschaft? Wie passen sich wissenschaftliche Institutionen der neuen Situation an, wie verändern sich Forschungspraktiken? Diese Fragen diskutiert Martin Schulze Wessel in seinem Vortrag vor allem mit Bezug auf die Osteuropäische Geschichte.  

Eine Veranstaltung des Museumsvereins des DHM e.V. und des Fördervereins des Instituts für Geschichtswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin

Einlass ab 17:30 Uhr