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„Warum ist die documenta 1987 zu 95 % weiß und zu 83 % männlich?“ – Guerrilla Girls, 1987

Hinter der kulturellen und politischen Deutungshoheit, mit der die documenta antrat, stand eine Idealisierung „des Westens“ und seiner Werte. Das Selbstbild von Freiheit und Pluralismus hinterfragten u.a. die – nicht zur documenta eingeladenen – Guerrilla Girls, die 1987 auf der d8 darauf aufmerksam machten, für wie wenige dies bei genauerer Betrachtung galt. Kurator Lars Bang Larsen spricht u.a. mit Ayşe Güleç aus dem Artistic Team der documenta fifteen darüber, warum es lohnt, sich die historischen „weißen Flecken“ anzusehen, die zu diesem „Übersehen“ führten, und was sie für die Kunstgeschichtsschreibung bedeuten.

Die Veranstaltung findet je nach Corona-Lage im Pei-Bau oder digital und (teilweise) auf Englisch statt. Aktuelle Informationen finden Sie hier.

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