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Musste ein bestimmtes historisches Ereignis genauso eintreten oder hätte es auch anders kommen können? Ist Geschichte vorbestimmt oder ein immer offener Prozess?

Im Dialog mit Referentinnen und Referenten setzen sich Schülerinnen und Schüler mit tatsächlich erfolgten einschneidenden historischen Ereignissen des 19. und 20. Jahrhunderts in Deutschland auseinander. Demgegenüber werden jeweils andere mögliche Verläufe dargestellt, die aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht eingetreten sind. Durch Dokumente, Briefe, Gemälde und andere Originalobjekte erhalten sie Einblicke in die politischen Auseinandersetzungen und Entscheidungen an verschiedenen markanten Einschnitten deutscher Geschichte. Diese für ein historisches Museum ungewohnte Perspektive soll es ermöglichen, den Blick für bekannte Fakten und für die grundsätzliche Offenheit von Geschichte zu schärfen. Multisensorische Interventionen in den Ausstellungsräumen laden ein, verschiedene Zugänge zu den einzelnen Themen zu finden.

Im Rundgang werden historische Fragen auch in Bezug zu gegenwärtigen Zäsuren in Deutschland diskutiert und Anknüpfungspunkte an den Geschichts-, Politik- und Philosophieunterricht hergestellt.

Jahrgangsstufe 7 - 13

60 Minuten

Sprachen: Deutsch, Englisch, Russisch (weitere Sprachen auf Anfrage)

- ab Januar 2023 auch als Online-Präsentation buchbar -

Informationen und Buchung

Besucherservice

Tel +49 30 20304-750/-751
fuehrung@dhm.de


Montag bis Freitag 9-16 Uhr