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Rein ins Gemälde! Eine Zeitreise für Kinder

Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, in ein Gemälde früherer Zeiten zu schlüpfen, den Menschen dort zu begegnen und zu erfahren, wie sie damals lebten? Mit „Rein ins Gemälde! Eine Zeitreise für Kinder“ lädt das Deutsche Historische Museum erstmals junge Museumsgäste im Grundschulalter und ihre Familien dazu ein, eines der berühmten Augsburger Monatsbilder aus dem 16. Jahrhundert zu erforschen. Wie in einem Pop-Up-Buch tauchen sie in das gesellschaftliche Leben der Zeit ein. Auf dem Gemälde abgebildete Menschen werden zu Erzählfiguren und eröffnen den Besucherinnen und Besuchern Zugänge zu vier Themenfeldern: Menschen, Spiel, Handel und Natur. In der inklusiv gestalteten Ausstellung kommen Kinder auf spielerische und forschende Weise dem Sichtbaren und nicht Sichtbaren auf die Spur. Sah das Leben in dieser Zeit wirklich genauso aus? Das Anliegen ist, die Besucherinnen und Besucher an eine genaue und kritische Betrachtung bildlicher Darstellungen heranzuführen.

Das im Mittelpunkt stehende Monatsbild „Januar – Februar – März“ ist eines von vier Gemälden des Jahreszeiten-Zyklus „Augsburger Monatsbilder“. Sie zählen zu den bedeutendsten Kunstwerken der Sammlung des Deutschen Historischen Museums. Aktuell arbeiten die Restauratorinnen und Restauratoren des Museums intensiv an den vier Gemälden. Das im Mittelpunkt der Ausstellung stehende Monatsbild wird zur Eröffnung fertig restauriert sein und erstmals in einem neuen Rahmen präsentiert. Ein großzügiger Werkstattraum als wichtiger Bestandteil der Kinderausstellung gewährt Einblicke in die Arbeitsprozesse der Restaurierung und bietet darüber hinaus Raum für eigene kreative Ideen.

Die Ausstellung bietet vielfältige Vermittlungsformate an und soll über Originalobjekte und Mitmach-Stationen spielerische Zugänge zur Geschichte eröffnen. Die daraus gewonnenen Erfahrungen werden in den geplanten Ausstellungsbereich für Kinder und Familien innerhalb der neuen Ständigen Ausstellung des DHM einfließen.

Kuratiert wird die Ausstellung von Petra Larass und Dr. Stephanie Neuner