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Am 8. April 2025 findet zum achten Mal der Internationale Tag der Provenienzforschung statt. Zahlreiche Bibliotheken, Museen, Archive und andere sammelnde Institutionen beforschen die Herkunft ihrer Bestände auf der Suche nach Objekten aus Unrechtskontexten. Am Tag der Provienienzforschung wird diese wissenschaftliche Arbeit der Öffentlichkeit im Rahmen von Veranstaltungen vorgestellt, die zur Transparenz bezüglich der oftmals aufwändigen Forschung beitragen und zur öffentlichen Diskussion einladen.

Das Deutsche Historische Museum beteiligt sich auch dieses Jahr mit verschiedenen Formaten: Bei den „Spaziergängen zur Provenienzforschung #Spurensuche, erfahren Sie um 12.45 Uhr in der DHM-Bibliothek einen Einblick in die Sammlungsgeschichte der drei Museumsinstitutionen – vom Zeughaus, über das Museum für Deutsche Geschichte bis zum Deutschen Historischen Museum – und die sich daraus ergebenden Schwerpunkte der Provenienzforschung. Anhand einiger Beispiele werden die Besonderheiten der Recherchen zu Kriegsverlusten, NS-Raubgut und Entzügen in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR dargestellt. 

Ein Blogbeitrag von Christopher Jütte (ab 8. April 2026) widmet sich den Erwerbungen des Museums für Deutsche Geschichte im West-Berliner Kunsthandel.