Biografie und Gewalt
Gespräch mit Irina Scherbakowa und Helena Janeczek
Moderation: Sabine Adler

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- Pei-Bau
- Erwachsene
- Eintritt frei
In Lebensgeschichten eröffnet sich eine komplexe Sicht auf Gewalt, die in geschlossenen Geschichtsdarstellungen oft verloren geht. Wie wirken diese Erfahrungen über lange Zeiträume, in Familiengedächtnissen, fort? Und was geschieht, wenn sich unterschiedliche Gewalterfahrungen überlagern?
Im Gespräch: Irina Scherbakowa, Germanistin, Mitbegründerin von Memorial und Friedensnobelpreisträgerin, und Helena Janeczek, Schriftstellerin
Legacies of Occupation. Nationalsozialismus und europäische Gegenwart
Der Zweite Weltkrieg und die deutsche Besatzung in Europa endeten vor mehr als 80 Jahren. Doch die damit verbundenen Gewalterfahrungen prägen die europäischen Gesellschaften bis heute. Auf Einladung des ZWBE diskutieren prominente Stimmen diese Auswirkungen in Bezug auf aktuelle politische Konflikte, wirtschaftliche Langzeitentwicklungen, gesellschaftliches Zusammenleben, Kultur und Formen der Erinnerung.
Eine Gesprächsreihe des Dokumentationszentrums „Zweiter Weltkrieg und deutsche Besatzung in Europa“ (ZWBE)
Moderation: Sabine Adler, Rundfunkjournalistin und langjährige Korrespondentin des Deutschlandradios
Ort: 2. OG im Pei-Bau, DHM
Veranstaltung in deutscher Sprache, teils mit Simultanübersetzung
Teilnahme: vor Ort (die Veranstaltung wird per Video aufgezeichnet)