Finissage: Blick zurück auf „Roads not Taken. Oder: Es hätte auch anders kommen können“

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- Pei-Bau
- Erwachsene
- Eintritt frei
Nach mehr als drei Jahren Laufzeit und über 470.000 Besucherinnen und Besuchern schließt Ende März die Ausstellung „Roads not Taken. Oder: Es hätte auch anders kommen können“: Gemeinsam mit dem Historiker Prof. Dr. Dan Diner hat das Deutsche Historische Museum darin auf die Weggabelungen und nicht eingeschlagenen Pfade der deutschen Geschichte geblickt.
Viel ist seither geschehen. Bei einer Diskussion zur Finissage blicken der Ideengeber der Ausstellung Prof. Dr. Dan Diner, der Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum Prof. Dr. Raphael Gross und die neue Direktorin des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam Prof. Dr. Gabriele Metzler vor dem Hintergrund der vergangenen Jahre auf die Ausstellung zurück: Würde man mit dem heutigen Wissen etwas anders sehen und daher anders machen – und falls ja, was? Gibt es Zäsuren, die unberücksichtigt geblieben sind (auch dies „roads not taken“), und die durch die erlebten „Zeitenwenden“ nun noch einmal eine andere Bedeutung erlangt haben?
Die besondere Aktualität der Veranstaltung liegt auch darin, dass sie der in der Ausstellung präsentierten Revue der Zeit einen weiteren, einer neuen Gegenwart geschuldeten Zeit-Blick hinzufügt.