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Die Ausbeutungspolitik der deutschen Besatzung – Raub, Zerstörung, Zwangsarbeit und Mord – hinterließ in den betroffenen Ländern tiefe Wunden. Wie prägte dies die Nachkriegsökonomie Europas auf lange Sicht? Wie werden heutige Reparations- und Restitutionsforderungen diskutiert?

Im Gespräch: Bartosz T. Wieliński, Journalist und stellvertretender Chefredakteur der Gazeta Wyborcza, Elisabeth Steiner, Juristin und Präsidentin der Schiedsgerichtsbarkeit für NS-Raubgut, und Isabel Heinemann, Historikerin und Direktorin des Instituts für Zeitgeschichte München−Berlin

Legacies of Occupation. Nationalsozialismus und europäische Gegenwart

Der Zweite Weltkrieg und die deutsche Besatzung in Europa endeten vor mehr als 80 Jahren. Doch die damit verbundenen Gewalterfahrungen prägen die europäischen Gesellschaften bis heute. Auf Einladung des ZWBE diskutieren prominente Stimmen diese Auswirkungen in Bezug auf aktuelle politische Konflikte, wirtschaftliche Langzeitentwicklungen, gesellschaftliches Zusammenleben, Kultur und Formen der Erinnerung.

Eine Gesprächsreihe des Dokumentationszentrums „Zweiter Weltkrieg und deutsche Besatzung in Europa“ (ZWBE)

Moderation: Sabine Adler, Rundfunkjournalistin und langjährige Korrespondentin des Deutschlandradios

Ort: 2. OG im Pei-Bau, DHM

Veranstaltung in deutscher Sprache, teils mit Simultanübersetzung 

Teilnahme: vor Ort (die Veranstaltung wird per Video aufgezeichnet)

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