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Oberstes Gremium der Stiftung Deutsches Historisches Museum ist das Kuratorium. Es setzt sich aus je fünf Mitgliedern der Bundesregierung, des Deutschen Bundestags und der Bundesländer zusammen. Das Kuratorium überwacht die Tätigkeit der Stiftungsleitung und beschließt über alle grundsätzlichen Fragestellungen des DHM, insbesondere über die Grundzüge der Programmgestaltung, die Satzung, den Wirtschaftsplan, die Bestellung der Abschlussprüfer sowie wichtige Personalentscheidungen. Der derzeitige Vorsitzende dieses Gremiums ist Dr. Günter Winands, Ministerialdirektor bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Ein weiteres Organ der Stiftung ist der Wissenschaftliche Beirat. Er setzt sich aus namhaften Persönlichkeiten aus den Bereichen der Geschichts- und Sozialforschung, der Kunstgeschichte und des Museumswesens zusammen. Der Wissenschaftliche Beirat berät die Stiftung Deutsches Historisches Museum bei ihren Vorhaben, insbesondere bei der konzeptionellen Vorbereitung der Wechselausstellungen und bei der inhaltlichen Weiterentwicklung der Dauerausstellung. Zudem ist er ein wichtiger Garant für die Unabhängigkeit der Stiftung von äußerer Einflussnahme. Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats ist Prof. Dr. Horst Möller. Stellvertretender Vorsitzender ist Prof. Dr. Etienne François.

Aufgaben der Stiftung

Zum 30. Dezember 2008 wurde die Deutsches Historisches Museum-GmbH durch Bundesgesetz, veröffentlicht am 29.12.2008 im Bundesgesetzblatt Jg. 2008, Teil I, Nr. 64, in eine rechtsfähige bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts umgewandelt. Gem. § 3 des Stiftungsgesetzes ging damit das Vermögen der Deutsches Historisches Museum-GmbH, einschließlich der Verbindlichkeiten und beweglichen Vermögensgegenstände der Bundesrepublik Deutschland, die für die Zwecke des Deutschen Historischen Museums erworben und bereitgestellt wurden, auf die Stiftung Deutsches Historisches Museum über. Die Stiftung ist gleichzeitig Träger der unselbstständigen Bundesstiftung Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung.

Die Aufgaben laut Satzung:

(1) Zweck der Stiftung ist es, die gesamte deutsche Geschichte in ihrem europäischen Zusammenhang darzustellen.

(2) Der Erfüllung dieses Zweckes dienen insbesondere:

  1. Einrichtung, Unterhaltung und Weiterentwicklung einer ständigen Ausstellung;
  2. Erwerb von Realien zur deutschen Geschichte sowie deren Inventarisierung, Dokumentation und erforderlichenfalls Restaurierung;
  3. Wechselausstellungen, museumspädagogische Vermittlung, Vorträge, Seminare, Filmvorführungen und sonstige Veranstaltungen;
  4. Unterhaltung einer Bibliothek und einer Mediathek;
  5. Forschung und Veröffentlichungen;
  6. Zusammenarbeit mit deutschen und internationalen Museen und sonstigen Einrichtungen mit fachlichem Bezug.

Satzung der Stiftung Deutsches Historisches Museum

Leitbild

Organisation

der Stiftung Deutsches Historisches Museum

Tätigkeitsberichte