Einladung zum Presserundgang
am Mittwoch, 6. Mai 2026 um 11 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie herzlich zum Presserundgang am
Mittwoch, den 6. Mai 2026 um 11 Uhr
in den Pei-Bau (EG) des Deutschen Historischen Museums ein.
Es erwarten Sie:
Raphael Gross, Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum
Wolfgang Cortjaens, Kurator und Sammlungsleiter Angewandte Kunst und Grafik
Dorlis Blume, Projektleiterin der Ausstellung
Der Pressetermin beginnt um 11 Uhr mit Einführungen in die Ausstellung. Anschließend findet ein geführter Rundgang mit dem Kurator durch die Ausstellung statt. Eine Vorbesichtigung der Ausstellung ist ab 10 Uhr möglich.
Ein Königsberger Brettspielkasten aus Bernstein von 1607, der Morgenrock der Königin Luise von 1806, das Plakat zur Ausstellung „40 Jahre DDR“ in Ost-Berlin oder das Stockbett aus einer Unterkunft für Geflüchtete in Kassel von 2015 – die Sammlung des Deutschen Historischen Museums umfasst etwa eine Million Objekte deutscher Geschichte.Vom 8. Mai 2026 bis 31. Oktober 2027 präsentiert das DHM eine Auswahl von rund 200 teilweise noch nie gezeigten Beständen, überraschenden Funden und Neuzugängen. Die Ausstellung „Objekte. Geschichte. Geschichten. Blick in die Sammlung“ gibt im Pei-Bau Einblicke in die Praxis des Sammelns und befragt die vorgestellten Exponate nach ihrer Herkunft und Bedeutung.
Im ersten Teil widmet sich die Ausstellung der Sammlung des DHM als solcher, die im Verlauf ihres 150-jährigen Bestehens selbst zu einem historischen Zeugnis geworden ist. Der Rundgang folgt prägenden Epochen der wechselvollen Hausgeschichte zwischen 1883 und 2006: der „Ruhmeshalle der preußisch-brandenburgischen Armee“, dem Heeresmuseum des NS-Regimes, dem Museum für deutsche Geschichte der DDR und der Zusammenführung mit dem 1987 in West-Berlin gegründeten DHM.
In diesem Teil der Ausstellung sind Objekte und Konvolute zu sehen, die stellvertretend für den Sammlungsschwerpunkt und das Geschichtsbild der jeweiligen Epoche stehen: Ob ein Uniformrock der preußischen Infanterie, eine japanische Samurai-Rüstung, die als Geschenk der Kaiserlichen Militärischen Reservisten-Vereinigung an Adolf Hitler gelangte, ein sozialistischer Tischschmuck als Staatsgeschenk aus Nordvietnam an die DDR oder der Erstdruck der deutschsprachigen Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika – Exponate hatten immer auch eine politische Bedeutung. Die Praxis des Sammelns war zu keiner Zeit beliebig.
Die Sammlungsschau betrachtet Geschichte unter einem besonderen Blickwinkel: Geschichte wird zumeist als Abfolge und Veränderung in der Zeit verstanden. Sie erzählt aber auch vom Wandel im Raum. Im zweiten Teil der Ausstellung rücken deshalb Orte, Schauplätze und Regionen in den Fokus. Ausgewählte Objektgeschichten erzählen von umkämpften Herrschaftsräumen und höfischer Diplomatie, von Kolonisierung und der Erschließung neuer Handelsrouten ebenso wie von verschwundenen Orten, von Grenzen, Flucht und Exil.
Persönliche Akkreditierung bitte bis Dienstag, den 5.5.2026 um 17 Uhr an presse@dhm.de
Bitte beachten Sie folgende Hinweise:
- Der Pressetermin findet innerhalb des Zeitfensters von 10 Uhr (Akkreditierungsbeginn) bis 14 Uhr statt.
- Wir bitten um eine Anmeldung. Nicht akkreditierten Personen kann ausschließlich bei freien Kapazitäten eine Teilnahme gewährt werden.
- Interviews sind im Anschluss einzeln nach Voranmeldung möglich. Dreh- und Interviewanfragen bitte vorab an presse@dhm.de
- Bildmaterial und ausführliche Pressesinformationen sind nach Anmeldung im DHM-Pressebereich verfügbar.