
Umstrittene Verwandtschaft. Koloniale und nationalsozialistische Gewalt

Pressemappe
Gäbrä Mädḫən Nəguse, Die Schlacht von Tembien, 1950er/1960er Jahre © MITAG - Museo Storico Italiano della Guerra, Rovereto
Das Gemälde im Stil äthiopischer Volkskunst erinnert an die erste Schlacht von Tembien in Nordäthiopien. In dieser kämpften im Januar 1936 äthiopische gegen vorrückende italienische Truppen.
Alfredo Gauro Ambrosi, Bombardement in Ostafrika, Trient, 1936 © Museo dell’aeronautica Gianni Caproni (Fondazione Museo storico del Trentino), C00222
Alfredo Gauro Ambrosi malte die Bombardierung im italienisch-abessinischen Krieg 1935/1936 im Stil der sogenannten aeropittura (Luftmalerei). Dabei verknüpfte er die Technikbegeisterung mit den Macht- und Überlegenheitsansprüchen der italienischen Faschisten.
C. L. R. James bei einer Kundgebung auf dem Trafalgar Square, London, 25. August 1935, Reproduktion © Keystone-France/Gamma-Keystone via Getty Images, K025939-A4
Im August 1935 sprach der karibische Intellektuelle C. L. R. James (1901–1989), Vorsitzender der International African Friends of Abyssinia, vor rund 500 Menschen und warnte vor dem drohenden italienischen Angriff auf Abessinien.
Konzentrationslager der Herero und Nama in Deutsch-Südwestafrika, 1905–1908 © Sam-Cohen-Bibliothek, Scientific Society Swakopmund (https://sciswk.com)
Von 1884 bis 1915 war das Deutsche Reich Kolonialmacht im Gebiet des heutigen Namibia. Die deutsche Verwaltung setzte ihre Herrschaft mit Gewalt durch und unterdrückte wiederholt die lokale Bevölkerung, die sich gegen Landnahme und Menschenrechtsverletzungen wehrte. Zwischen 1904 und 1908 eskalierte die Gewalt im Vernichtungskrieg gegen die Herero und Nama. Unter dem Befehl von General Lothar von Trotha wurden Zehntausende getötet, verdursteten in der Omaheke-Wüste oder starben in Lagern. Dieser Genozid gilt als der erste des 20. Jahrhunderts.
Schaftstiefel eines Angehörigen der Allgemeinen SS, Obersturmbannführer, Sturm 112, 1933–1935 © Deutsches Historisches Museum
Die schwarzen Schaftstiefel prägten das Erscheinungsbild von Angehörigen der SA und der SS. Sie stehen für Entschlossenheit und Gehorsam, aber auch für Gewalt und Unterdrückung von Gegnerinnen und Gegnern.
Vladimír Matějka, „Gehorsam“ aus dem neunteiligen Zyklus „Es gibt einen Weg zur Freiheit…“, Příbram, nach 1945 © Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Oranienburg, IV 208
1939 prägte Heinrich Himmler (1900–1945) den zynischen Sinnspruch „[...] es gibt einen Weg zur Freiheit. Seine Meilensteine heissen: Gehorsam, Fleiss, Ehrlichkeit, Ordnung, Sauberkeit, Nüchternheit, Wahrhaftigkeit, Opfersinn und Liebe zum Vaterlande!“ Er versprach den Häftlingen eine Entlassung aus dem Konzentrationslager. Tatsächlich geschah dies mit Beginn des Weltkriegs immer weniger. Vladimír Matějka, ehemaliger Häftling der KZ Sachsenhausen und Dachau, schuf nach der Rückkehr aus der Haft im Auftrag von Mithäftlingen den neunteiligen Zyklus über Himmlers Propagandalüge. Diesen bettete er in Szenen des Häftlingsalltags im KZ Sachsenhausen ein.
Tora-Aufsätze mit Brandschäden © Jüdisches Museum Wien, Inv. Nr. 7556, Foto: Lukas Pichelmann
Die Tora-Aufsätze stammen aus dem Währinger Tempel in der Wiener Schopenhauerstraße. Sie dienten als bekrönender Schmuck der Tora-Rolle im zusammengerollten Zustand, bei der Lagerung und für Zeremonien. In den Tagen um den 9. November 1938 fand die systematische Diskriminierung der Jüdinnen und Juden im Deutschen Reich einen ersten Höhepunkt. Im Rahmen der Novemberpogrome kam es in zahlreichen Städten zu antisemitischen Gewalttaten. Der Tempel wurde gegen Mittag des 10. November 1938 in Brand gesetzt, die Feuerwehr griff lediglich zum Schutz der umliegenden Häuser ein. Das Gebäude brannte aus und die Ruine wurde 1939/1940 abgetragen.
Miniaturmodell des Eingangstors zum „Abessinischen Dorf“, Dresden, ca. 1910 © Deutsches Hygiene-Museum, Dresden
Das Modell entstand im Rahmen eines Wettbewerbs zur Ausstellungsarchitektur der Internationalen Hygiene-Ausstellung im Jahre 1911. Die Sieger bauten ein abessinisches Dorf nach, in dem rund 75 Männer, Frauen und Kinder aus Abessinien zur Schau gestellt wurden. Die von der Continental Enterprises Limited nach Deutschland gebrachten Menschen mussten Tänze aufführen, Kampfszenen nachstellen und handwerkliche Tätigkeiten vorführen.
Tasterzirkel aus dem Konzentrationslager Dachau, Deutschland, 1933–1945 © Deutsches Historisches Museum, Berlin
Das Messgerät wurde nach der Befreiung Dachaus im Krankenrevier entdeckt. Zuvor wurde es bei der Vermessung kranker Häftlinge eingesetzt.
Tropenhelm für kaiserliche Verwaltungsbeamte, London, 1888–1914 © Deutsches Historisches Museum, Berlin
Der Tropenhelm diente nicht nur als Schutz vor Sonne und Regen. Zugleich kennzeichnete er die Zugehörigkeit zur weißen kolonialen Herrschaftsschicht.
Nilpferdfuß aus Ostafrika, präpariert als Zigarrenbehälter, Pelzwaren-Konfektion „Max Erler“, Leipzig, ca. 1915 © Museum der Stadt Lünen, L 074
Diesen Nilpferdfuß ließ der Kolonialbeamte Ernst Goormann in Leipzig vom Hoflieferanten Max Erler zu einem "Cigarrenbehälter" präparieren. Die drei anderen Füße, des auf einer Großwildjagd in Ostafrika geschossenen Nilpferdes, wurden laut einer Rechnung vom 18.6.1915 verarbeitet zu zwei Blumentöpfen und einem Weinkühler. Die Nilpferdfüße wurden per Frachtgut nach Deutschland verschifft. Der gesamte Vorgang kostete Ernst Goormann beziehungsweise seinem Vater 135,50 Mark.
Nilpferdfuß aus Ostafrika, präpariert als Zigarrenbehälter, Pelzwaren-Konfektion „Max Erler“, Leipzig, ca. 1915 © Museum der Stadt Lünen, L 074
Diesen Nilpferdfuß ließ der Kolonialbeamte Ernst Goormann in Leipzig vom Hoflieferanten Max Erler zu einem "Cigarrenbehälter" präparieren. Die drei anderen Füße, des auf einer Großwildjagd in Ostafrika geschossenen Nilpferdes, wurden laut einer Rechnung vom 18.6.1915 verarbeitet zu zwei Blumentöpfen und einem Weinkühler. Die Nilpferdfüße wurden per Frachtgut nach Deutschland verschifft. Der gesamte Vorgang kostete Ernst Goormann beziehungsweise seinem Vater 135,50 Mark.
Rodung durch Grasbrand am Tendaguru in Deutsch-Ostafrika während einer deutschen Forschungsexpedition, 1909–1913, Fotograf: Edwin Hennig oder Werner Janensch, Berlin, Archiv Museum für Naturkunde, K 002, 414
Mitglieder einer Expedition, die der Ausgrabung und Mitnahme von Saurierskeletten galt, beobachteten die Brandrodung in Ostafrika. Später empfahl Expeditionsleiter Edwin Hennig die Effizienz der Methode für die Erschließung und Beherrschung kolonialer Natur.
Schießübung in der Kolonialen Frauenschule Rendsburg, aus einem Fotoalbum von Direktor Karl Körner (1885–1976), 1930er Jahre © Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek, Kiel
Obwohl Deutschland 1919 seine Kolonien verloren hatte, nahm die Kolonialschule acht Jahre später den Betrieb auf. Sie bereitete junge Frauen auf das Leben in Afrika und später auf die Siedlung in den besetzten Ostgebieten vor.
Franciszek Targosz und Czesław Lenczowski, „Fuchsjagd“, KZ Auschwitz 1943–1944 © Państwowe Muzeum Auschwitz-Birkenau, Oświęcim
Das Gemälde ließ Rudolf Höß (1900–1947), Lagerkommandant im KZ Auschwitz, von zwei KZ-Häftlingen anfertigten: Franciszek Targosz (1899–1979) begann damit und Czesław Lenczowski (1905–1984) vollendete das Gemälde. Es spiegelt den herrschaftlichen Lebensstil der Familie Höß wider, der sich auch in den regelmäßigen Jagdausflügen mit dem Sohn Klaus in der Umgebung des Lagers zeigte.
Luftaufnahme der zerstörten Stadt Wieluń, September 1939 © Muzeum Ziemi Wieluńskiej, Wieluń
Wieluń war die erste unverteidigte polnische Stadt, die zu Kriegsbeginn am 1. September 1939 von der deutschen Luftwaffe bombardiert wurde. Innerhalb kürzester Zeit wurden rund 75 Prozent der Stadt zerstört, darunter auch die Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Etwa 1.200 Menschen verloren ihr Leben. Da Wieluń kein strategisches Ziel darstellte, galt der Angriff vor allem der Erprobung der deutschen Sturzkampfbomber unter realen Einsatzbedingungen.
Produktion neuer Schilder mit deutschen Straßennamen, Posen, 1939 © Bundesarchiv, Bild 183-E11777
****Die abgebildete Voransicht ist nicht zur Nutzung freigegeben. Bitte wenden Sie sich für die Rechteklärung und eine hochauflösende Bilddatei an: bild@bundesarchiv.de**** Die Eindeutschung der besetzten Gebiete begann bald nach Kriegsbeginn. Sie umfasste auch die Umbenennung polnischer Straßennamen, die den deutschen Bewohnerinnen und Bewohnern ein Gefühl der Zugehörigkeit zum Reich vermitteln sollte. Gleichzeitig sollte der polnischen Bevölkerung die neue deutsche Macht- und Herrschaftsordnung unmissverständlich vor Augen geführt werden.
Postkarte mit „Askari“ und der deutschen Reichsflagge, ca. 1910 © Deutsches Historisches Museum, Berlin
Afrikanische Soldaten der deutschen Kolonialtruppen in Deutsch-Ostafrika wurden häufig „Askari“ genannt. Wegen der geringen Zahl europäischer Soldaten stützte sich auch die deutsche Kolonialtruppe seit 1889 auf Rekruten aus Ostafrika, dem Sudan und aus Ägypten.
Stahlhelm Modell 1915 „Adrian“ für die französische Kolonialinfanterie, Frankreich, 1915–1918 © Deutsches Historisches Museum, Berlin
Dieser Stahlhelm wurde im Ersten Weltkrieg als Standardhelm für die französische Armee eingeführt. Auch die „Tirailleurs sénégalais“ waren damit ausgestattet. Die aus Soldaten aus den französischen Kolonien in Westafrika rekrutierten Einheiten kämpften im Ersten und Zweiten Weltkrieg als Teil der französischen Truppen. Sie galten als besonders kampfstarke Einheiten und wurden häufig für besonders riskante Einsätze wie Sturmangriffe herangezogen.
Mohammed Amin al-Husseini bei Heinrich Himmler, Feldkommandostelle Hochwald in Ostpreußen, 4. Juli 1943 © Bundesarchiv, Bild 101III-Alber-164-18A, Foto: Kurt Alber
****Die abgebildete Voransicht ist nicht zur Nutzung freigegeben. Bitte wenden Sie sich für die Rechteklärung und eine hochauflösende Bilddatei an: bild@bundesarchiv.de**** Mohammed Amin al-Husseini (ca. 1896–1974) strebte die Gründung eines panarabischen Staates in den französisch-britischen Mandatsgebieten an und hoffte dabei auf deutsche Unterstützung. Adolf Hitler und Heinrich Himmler vereinnahmten ihn für ihre Interessen: die Mobilisierung muslimischer SS-Freiwilliger und die antisemitische NS-Propaganda. Über den Sender „Radio Zeesen“ verbreitete al-Husseini seine politischen Ziele wie auch die NS-Ideologie in der arabischen Welt.
Wasserflasche eines Herero, 1885-1904 © Ethnologische Sammlung des Museums Natur und Mensch – Museen Freiburg, Foto: Axel Killian
Nach der Schlacht am Waterberg flohen die Herero in die Omaheke-Wüste. Andere Wege waren militärisch versperrt. Deutsche Truppen riegelten Wasserstellen ab und verhinderten die Rückkehr der Männer, Frauen und Kinder. Zehntausende starben an Durst, Erschöpfung, Hunger und Verfolgung.
Frantz Fanon auf einer afroasiatischen Solidaritätskonferenz, Conakry (Guinea), 15. April 1960 © mauritius images / TopFoto
Der aus Martinique stammende Frantz Fanon (1925–1961) war Psychiater, Philosoph und Schriftsteller. Seine Analysen zu Kolonialismus, Rassismus und Macht prägten antikoloniale Bewegungen weltweit. In Algerien schloss er sich der Front de Libération Nationale (FLN) an, behandelte Widerstandskämpferinnen und -kämpfer und erforschte psychischen Folgen von kolonialer Gewalt und Unterdrückung. Er starb 1961 in den USA. Angehörige der Armée de libération nationale (ALN) brachten seinen Leichnam heimlich nach Algerien, wo Fanon auf eigenen Wunsch beigesetzt wurde.
Jenny Wiegmann-Mucchi (1895-1969), Verhör in Algerien, 1958/1959, Neue Nationalgalerie, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Foto: André van Linn © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Die Bronzeplastik der deutschen Künstlerin Jenny Wiegmann-Mucchi (1895–1969) entstand während des algerischen Unabhängigkeitskrieges (1954–1962). Sie erinnert an die algerische Aktivistin Djamila Bouhired (*1935), die von der französischen Armee wegen ihrer Beteiligung an Anschlägen angeklagt, gefoltert und zum Tode verurteilt wurde. Die Künstlerin Jenny Wiegmann-Mucchi war 1943–1945 im Widerstand gegen den italienischen Faschismus aktiv.
Flugblatt „Vivre libre ou mourir“ (“Frei leben oder sterben”), London, 1944 © Lyon, Centre d’Histoire de la Résistance et de la Déportation, 1966.614.3
Auf dem Flugblatt sind die französische Flagge, das Lothringer Kreuz und die Marianne abgebildet. Mit diesen Nationalsymbolen und der Parole aus der Französischen Revolution wurde zum Widerstand gegen die deutsche Besatzung aufgerufen.
Stoffabzeichen zur Kennzeichnung polnischer Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, 1939–1945 © Deutsches Historisches Museum, Berlin
Seit 1940 mussten polnische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter dieses Abzeichen tragen. Verstöße gegen die Vorschrift konnten zur Einweisung in ein Gefängnis, Arbeitserziehungs- oder Konzentrationslager führen.
Grabstein von Esther Sulam, Rhodos, 1668 © Jewish Museum of Rhodes
Jüdisches Leben hatte auf Rhodos eine jahrhundertlange Tradition, wie der Grabstein aus dem 17. Jahrhundert dokumentiert. Vor der Besetzung der Insel durch die Deutschen im Jahr 1943 zählte die jüdische Bevölkerung auf Rhodos noch mehr als 1.500 Menschen. Deutsche Soldaten deportierten sie alle, unter ihnen Kinder und Alte, im Juli 1944 nach Auschwitz. Ein Großteil wurde bereits kurz nach der Ankunft in den Gaskammern des Konzentrationslagers getötet.
Alexandro Angel, Mitglieder des Maccabi-Sportvereins, v. l. n. r. Buchuk Cohen, Moshe Alhadeff, Yosef Alcana, Aslan Israel, Haco Franco, Albert Alhadeff, Rahamin Benoun, Rhodos, 1938 © Rhodes Jewish Historical Foundation Archives, Los Angeles
Beinahe alle rhodischen Jüdinnen und Juden wurden in Auschwitz ermordet, unter ihnen auch jede einzelne hier abgebildete Person. Etwa 200 jüdische Menschen von der Insel überlebten den Holocaust.
David Olère, „Vers la mort“ (“Auf dem Weg in den Tod”), Paris, 1945 © Mémorial de la Shoah, Paris (Frankreich) / Coll. David Olère, DS-O.1678
****Die abgebildete Voransicht ist nicht zur Nutzung freigegeben. Bitte wenden Sie sich für die Rechteklärung und eine hochauflösende Bilddatei an: archives@memorialdelashoah.org **** Der französische Künstler David Olère wurde 1943 in das KZ Auschwitz-Birkenau deportiert und dem Sonderkommando zugeteilt. Als Zeuge des Massenmords an Jüdinnen und Juden verarbeitete er seine Erfahrungen in zahlreichen Kunstwerken. Das Gemälde zeigt die Ankunft einer Menschengruppe vor dem Krematorium kurz vor ihrer Ermordung sowie dessen rauchenden Schornstein.
Ausstellungsplakat „Umstrittene Verwandtschaft. Koloniale und nationalsozialistische Gewalt“
Grafik: © DHM/State Productions
Stephan Malinowski
© Julia Baier
Ausstellungsansicht „Umstrittene Verwandtschaft. Koloniale und nationalsozialistische Gewalt“
© Deutsches Historisches Museum, Foto: David von Becker
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Ausstellungsansicht „Umstrittene Verwandtschaft. Koloniale und nationalsozialistische Gewalt“
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Ausstellungsansicht „Umstrittene Verwandtschaft. Koloniale und nationalsozialistische Gewalt“
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Ausstellungsansicht „Umstrittene Verwandtschaft. Koloniale und nationalsozialistische Gewalt“
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Ausstellungsansicht „Umstrittene Verwandtschaft. Koloniale und nationalsozialistische Gewalt“
© Deutsches Historisches Museum, Foto: David von Becker
Ausstellungsansicht „Umstrittene Verwandtschaft. Koloniale und nationalsozialistische Gewalt“
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