Historische Urteilskraft
Das Magazin des Deutschen Historischen Museums
Historische Urteilskraft ist unabdingbar, wenn wir Ereignisse der Gegenwart im Lichte der Vergangenheit reflektieren, an vergangenes Geschehen erinnern oder es erforschen wollen. Das Deutsche Historische Museum versteht sich als Ort zur Stärkung dieser Urteilskraft.
Sein jährlich erscheinendes Magazin ist dabei kritischer Reflexionsraum und bewusst offenes Forum. In ihm werden unterschiedliche Perspektiven auf historische und museologische Fragen sowie erste Ideen für Ausstellungen diskutiert und reflektiert. Die Projekte zur Geschichte der documenta und Hitlers Gottbegnadeten-Liste, über Karl Marx und den Kapitalismus oder Richard Wagner und das deutsche Gefühl haben hier begonnen.
Das Magazin erscheint begleitend zum gleichnamigen jährlichen Symposium, versammelt die dort vertretenen Positionen und widmet sich darüber hinaus einem breiten Spektrum historisch-politischer sowie kultureller Themen.
Im Magazin „Historische Urteilskraft” erschienen Beiträge von und Gespräche mit Fritz Backhaus, Sabine Beneke, David Blackbourn, Monika Boll, Volker Braun, Frank Bretschneider, Lorraine Daston, Raphael Gross, Ágnes Heller, Rahel Jaeggi, Alexander Kluge, Ursula Krechel, Nicolas Mahler, Matthias Miller, Laura J. Padgett, Ulrike Poppe, Aya Soika, Liliane Weissberg u.v.m.
Ausgaben
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Publikation
Historische Urteilskraft 07. Magazin des Deutschen Historischen Museums
Was wird sichtbar, wenn wir die deutsche Geschichte „von außen” betrachten? Ein solcher Perspektivwechsel ist gerade in der momentanen Umbruchszeit besonders wichtig, in der viele Koordinaten der deutschen und europäischen Politik grundlegend hinterfragt werden müssen.
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![Cover DHM Magazin Nummer 6 mit Wald als Hintergrund.]()
Publikation
Historische Urteilskraft 06. Magazin des Deutschen Historischen Museums
Das Titelthema der sechsten Ausgabe befasst sich mit den politischen Bedeutungen des Naturbegriffs in der deutschen Geschichte. Insgesamt umspannt der Untersuchungszeitraum der Beiträge 900 Jahre.
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![Cover des fünften Hefts des Magazins des Deutschen Historischen Museums.]()
Publikation
Historische Urteilskraft 05. Magazin des Deutschen Historischen Museums
Das fünfte Heft der „Historischen Urteilskraft” befasst sich mit kolonialem und antikolonialem Denken in der deutschen Geschichte. Es fragt, wie sich Kant, Herder und Hegel zum Kolonialismus positioniert haben, und stellt zeitgenössische Kritiker der deutschen Kolonien vor. Zudem geht es um kolonialistische Bewegungen im Nationalsozialismus und um die Kolonialismuskritik in dieser Zeit, um den Antikolonialismus in der DDR und die kritischen Stimmen in der Bundesrepublik vor 1989.
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![Cover des 4. Magazins "Historische Urteilskraft"]()
Publikation
Historische Urteilskraft 04. Magazin des Deutschen Historischen Museums
Das vierte Heft des Magazins „Historische Urteilskraft” befasst sich mit der deutschen Besatzungsherrschaft in Europa während des Zweiten Weltkriegs. Internationale Expert*innen wie Sabina Ferhadbegović, Barbara Kirshenblatt-Gimblett, Philippe Sands und Jens-Christian Wagner fragen, welche Geschichten Objekte über die Besatzung und die damit verbundene Gewalt erzählen können.
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![Cover des dritten Hefts des Magazins des Deutschen Historischen Museums.]()
Publikation
Historische Urteilskraft 03. Magazin des Deutschen Historischen Museums
Die dritte Ausgabe nimmt im Titelthema die Zeitgenossen Karl Marx und Richard Wagner gemeinsam in den Blick. Anhand der drei Diskurse „Antisemitismus“, „Entfremdung“ und „Revolution“ geht es der Frage nach, inwieweit die Ideologien dieser beiden „deutschen Denker“ aufeinander bezogen werden können – und inwiefern es sich bei ihnen um spezifisch deutsche Reaktionen auf die Moderne und den Kapitalismus handelt.
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![Cover des zweiten Hefts des Magazins des Deutschen Historischen Museums.]()
Publikation
Historische Urteilskraft 02. Magazin des Deutschen Historischen Museums
Mit dem Titelthema widmet sich die zweite Ausgabe der politischen Geschichte der documenta: Die Beiträge eröffnen neue Perspektiven auf die 1955 gegründete zeitgenössische Kunstausstellung, die sich als Gegenentwurf zur „Entartete Kunst“-Ausstellung verstand, dabei jedoch – das zeigen neue Forschungen und Quellen – selbst nicht frei von NS-Kontinuitäten war.
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![Cover des ersten Hefts des Magazins des Deutschen Historischen Museums.]()
Publikation
Historische Urteilskraft 01. Magazin des Deutschen Historischen Museums
Die erste Ausgabe widmet sich anhand eines herausragenden, aber auch umstrittenen Objekts in der Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums – der „Säule von Cape Cross“ – dem Schwerpunktthema „Koloniale Objekte und historische Gerechtigkeit“ und enthält darüber hinaus unter anderem Texte zur Demokratietheorie, dem Zusammenhang von Antisemitismus und Ökonomie und dem Unterschied von Geschichtsschreibung und Erzählung.






