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Die Fregatte Friedrich Wilhelm zu Pferde wurde 1680/81 für die kurbrandenburgische Marine gebaut und ab 1683 von der Brandenburgisch-Afrikanischen Compagnie im transatlantischen Handel eingesetzt. Sie gehörte zu jenen Schiffen, mit denen Brandenburg-Preußen versuchte, sich am Sklavenhandel zu beteiligen. Über ihre afrikanischen Stützpunkte, etwa Groß-Friedrichsburg im heutigen Ghana, ließ die Kompanie insgesamt rund 19.000 Menschen in die Karibik verschleppen.

Seit der Frühen Neuzeit und bis in das 19. Jahrhundert betrieben europäische Länder wie Großbritannien, die Niederlande, Portugal und Preußen den sogenannten transatlantischen „Dreieckshandel“. Europäische Waren wie Waffen oder Metallgeld wurden gegen Menschen eingetauscht, die auf Plantagen zur Zwangsarbeit gezwungen wurden; Zucker, Kaffee oder Tabak gelangten anschließend nach Europa zurück. Auch aufgeklärte Zeitgenossen profitierten von diesem System. 

Zugleich entstand im 18. Jahrhundert eine abolitionistische Bewegung, die Sklaverei als Widerspruch zu Freiheit und Menschenrechten kritisierte. Flugschriften, Petitionen und Boykotte machten die Gewalt des Systems sichtbar – lange bevor sie im 19. Jahrhundert in vielen Staaten formell abgeschafft wurde. 

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