Menschenrechte und Gleichheit

Sind alle Menschen gleich? Haben alle die gleichen Rechte? Kann Gleichheit in allen Punkten erreicht werden? Einige Vertreter der Aufklärung erklärten die Verschiedenheit der Menschen unter anderem „pädagogisch“, als vermeintlich unterschiedliche Entwicklungsstufen der Völker. Daran machte man lange auch den gerechten Zugang zu politischer Freiheit, Bürgerrechten und Gleichheit fest. Noch heute streiten wir uns um Fragen der Gerechtigkeit und Menschenrechte. Zählen die Rechte mancher Menschen in unserer Gesellschaft mehr als die Rechte anderer?
Im Zeitalter der Aufklärung wurden die Rechte der Frau, der einfachen Leute, auch der versklavten Menschen und von Minderheiten rege diskutiert und neu betrachtet. Im Zuge der Französischen Revolution wurden die Menschen- und Bürgerrechte postuliert, die jedoch nicht für Frauen galten. Ökonomisch benachteiligte Gruppen oder nicht sesshafte Menschen hatten eingeschränkte Rechte. Seit dem 18. Jahrhundert entwickelten sich Debatten um Menschenrechte und Diskriminierung stetig weiter. Der Weg verlief nicht geradlinig und führte bis heute nicht immer zu mehr Gleichheit.
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