1939-45![]()
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Der U-Boot-KriegDie deutsche Kriegsmarine begann 1936 mit dem Aufbau einer modernen U-Boot-Waffe. Bei Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 verfügte sie über 57 U-Boote unter dem Oberbefehl von Karl Dönitz. Die Hauptaufgabe der deutschen U-Boote im Seekrieg bestand in der Versenkung gegnerischer Konvois und Geleitzüge, um die Zufuhr von Versorgungs- und Kriegsgütern nach Großbritannien zu unterbinden. Das Ziel einer totalen Blockade von See her konnte jedoch zu keinem Zeitpunkt verwirklicht werden. Die Freigabe des uneingeschränkten U-Boot-Krieges im Seegebiet um die Britischen Inseln im Rahmen der geplanten deutschen Invasion in England im August 1940 führte jedoch zu schweren britischen Tonnageverlusten und erheblichen Versorgungsengpässen in Großbritannien.
In der Regel griffen deutsche U-Boote in "Rudeltaktik"
an. Da die deutsche Kriegsmarine über keine eigenen Aufklärungsflugzeuge
verfügte, mussten die U-Boote zur Ortung von Zielen
eine Angriffslinie bilden. Ungefähr zwölf Boote konzentrierten
sich in einem bestimmten Seegebiet und führten ihre Angriffe
gemeinsam aus, wobei die einzelnen U-Boot-Kommandanten volle Handlungsfreiheit
besaßen. Nach dem Kriegseintritt der USA im Dezember
1941 operierten einen Monat später erstmals deutsche U-Boote
vor der Ostküste Amerikas, wo ihnen mangelnder amerikanischer
Küstenschutz Schiffstorpedierungen selbst im Hafen von Der Großteil der im Zweiten Weltkrieg rund 780 versenkten deutschen U-Boote mit knapp 27.000 getöteten Besatzungsmitgliedern ging nach dem Mai 1943 verloren. Bis zur Kapitulation im Mai 1945 versenkten deutsche U-Boote rund 2.800 alliierte Handelsschiffe mit insgesamt 15 Millionen Bruttoregistertonnen. (as)
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