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    Universal-Maschinengewehr Modell 34 (MG 34), 1934/1945

Das in den frühen 1930er Jahren entwickelte MG 34 mit einem Munitionskaliber von 7,92 Millimeter ging 1934 bei Rheinmetall in Produktion. Im Januar 1939 wurde es als "Universalmodell 34" in die Standardausrüstung der deutschen Infanterie übernommen. Insgesamt wurden mehr als 400.000 Exemplare dieses Typs für die Wehrmacht produziert.

Im großen Rahmen wurde das MG 34 erstmals beim deutschen Überfall auf Polen 1939 eingesetzt. Mit seiner Feuergeschwindigkeit von 900 Schuss in der Minute war das MG 34 eine äußerst wirkungsvolle Waffe. Zugeführt wurde die Munition durch einen Gurt oder mit einer Doppeltrommel.

Auf einem speziellen Dreibein montiert, konnte das Maschinengewehr auch über größere Distanzen zur Unterstützung angreifender Infanterie oder zur Luftabwehr eingesetzt werden. Aufgrund seiner vielen Präzisionsteile erwies sich das MG 34 jedoch als äußerst störanfällig. Noch während des Zweiten Weltkriegs trat das MG 42 an seine Stelle, das sich durch besonders hohe Feuergeschwindigkeit von 1.200 Schuss in der Minute und geringen Rückstoß auszeichnete.

Arnulf Scriba
19. Mai 2015

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